Landwirtschaft dient allen!

 

Informationen und weiterführende Links zur Corona-Krise:

Wir haben an dieser Stelle und auch mit unseren Rundschreiben in der vergangenen Zeit über Aktuelles in der Corona-Krise, unter anderem auch über die Möglichkeiten der Soforthilfen des Bundes und des Landes Hessen informiert.

Hier ist noch einmal zusammengefasst ein Überblick für Sie:

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich ständig auf dem Laufenden zu halten:

Der Hessische Bauernverband hat einen Newsfeed für landwirtschaftliche Betriebe eingerichtet. Hier wird regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen berichtet: Newsfeed des Hessischen Bauernverband

Ebenso informiert der Deutsche Bauernverband auf seiner Seite „Corona-Virus und Landwirtschaft“:
 bauernverband.de.

Desweiteren empfehlen wir auch die Informationen auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html

sowie die des Bundeswirtschaftsministeriums
wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/soforthilfen/wichtige-antworten-zur-corona-soforthilfe

Das Friedrich-Loeffler-Institut informiert zur Tiergesundheit (Haus- und Nutztiere):
www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/coronavirus/

Die WI-Bank informiert unter
 www.wibank.de/corona.

Die KFW bietet hier Hilfe an: KFW-Corona-Hilfe

Die Landwirtschaftliche Rentenbank informiert hier über Möglichkeiten zur Corona-Hilfen

Anmeldung von Saisonarbeitskräften:

Ihre Saisonarbeitskräfte müssen Sie hier anmelden, bitte beachten Sie dass die Anmeldung spätestens am Vortag des Fluges um 12.00 Uhr registriert sein muss: https://saisonarbeit2020.bauernverband.de/register .

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige

Um es noch einmal zu betonen: Entgegen eventueller an anderen Stellen anderslautender Aussagen ist die Landwirtschaft vollständig in diese Maßnahmen mit einbezogen!

Seit 30. März können Sie über das Förderprogramm "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige des Bundes und des Landes Hessen" online beim Regierungspräsidium Kassel Fördergelder beantragen unter https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe.

Sie finden dort den Link zum Antrag sowie eine wirklich sehr detailliert geschilderte Ausfüllhilfe.

Beachten Sie, dass die Seite eine hohe Nachfrage erfährt. Nehmen Sie sich also die nötige Zeit, lesen Sie sich die Hinweise durch und bereiten Sie Ihre Antragstellung sorgfältig vor. Wenn Sie alle Unterlagen bereit haben, ist der Prozess zügig durchzuführen.

Der Bund stellt finanzielle Soforthilfen für kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten aller Wirtschaftsbereiche einschließlich Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bereit. Es handelt sich dabei um Zuschüsse zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge von Corona. Das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Den genauen Wortlaut finden Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Hessen stockt dieses Hilfsprogramm des Bundes auf
Höhe der Soforthilfe in Hessen:
0 bis 5 Arbeitnehmer: bis 10.000 EUR
6 bis 10 Arbeitnehmer: bis 20.000 EUR
11 bis 50 Arbeitnehmer bis 30.000 EUR
Lesen Sie auch hierzu Einzelheiten auf der Seite der Hessischen Landesregierung.

Möglichkeiten für Liquiditätssicherungsdarlehen

Seit dem 16. April 2020 bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Hier Hier erhalten Sie nähere Informationen.

Das Bundeskabinett hat weitere Hilfen für Bürger und Unternehmen beschlossen, die durch die Corona-Krise betroffen sind; u.a.:

·        Land- und Ernährungswirtschaft wurden als systemrelevant eingestuft

·        Durch die Ausweitung der „70-Tage-Regelung“ dürfen Saisonarbeitskräfte bis zum 31.10.2020 eine kurzfristige Beschäftigung für bis zu 115 Tage (bisher 70 Tage) sozialversicherungsfrei ausüben. Saisonarbeitskräfte, die bereits in Deutschland sind, können so länger hier arbeiten.

·        Um finanzielle Anreize zur Aufnahme einer Nebenbeschäftigung als Saisonarbeitskraft zu schaffen, werden Einkommen aus einer Nebenbeschäftigung übergangsweise bis Ende Oktober 2020 bis zur Höhe des Nettolohns aus dem eigentlichen Beschäftigungsverhältnis nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Bei Vorruheständlern wird die Hinzuverdienstgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich angehoben und in der Alterssicherung der Landwirte vollständig aufgehoben. Die Regelung gilt für die gesamte Dauer des Jahres 2020.

·        Landwirten, die aufgrund der Corona-Krise Schwierigkeiten haben, ihre Pacht zu bedienen, darf bis zum 30. Juni nicht einseitig gekündigt werden.

Dies ist nur eine stichpunktartige Zusammenfassung. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich ständig auf den o.g. Seiten über Neuerungen zu informieren.

Insbesondere tierhaltende Betriebe möchten wir noch einmal darauf hinweisen, unbedingt einen Notfallplan zu erstellen und zu klären, wie die Versorgung der Tiere sichergestellt ist. Das entsprechende HBV-Rundschreiben haben wir hier noch einmal für Sie bereit gestellt RS HBV 34_2020.

Bitte agieren und reagieren Sie angemessen auf diese außergewöhnliche Situation. Nur mit Vernunft, Geduld und gegenseitiger Rücksichtnahme werden wir aus dieser Krise heraus finden.

Passen Sie auf sich auf!